Dysbalancen beim Golfen

By Juli 10, 2017Beauty & Health

Langfristiger Spaß am Golfen – Muskuläre Dysbalancen vermeiden

Krafttraining für den Golferfolg – aber warum?
Was könnte einen Golfprofi wie Tiger Woods nur dazu bringen, ein Turnier abzubrechen? Die Erklärung ist einfach: Rückenschmerzen. Diese sind im Golfsport ein weit verbreitetes Problem. Wie auch beim Tennis, sind die Bewegungen mit dem Golfschläger zum größten Teil einseitig. Die wichtigen Muskeln fürs Golfen können also bestens trainiert sein, Schmerzen im Rücken sind dadurch trotzdem nicht ausgeschlossen. Die beste Lösung zur Vorbeugung: ausgleichendes Training. Und zwar Krafttraining. Erfahren Sie hier warum und vor allem wie Sie zuhause gezielt und ganz einfach trainieren können.

Warum wird der Körper beim Golfen einseitig belastet?
Ein guter Golfschwung kostet viel Energie. Diese wird aus der Rumpf- und Beinmuskulatur gewonnen. Durch den Schwung mit dem Golfschläger werden jedoch einige Muskelpartien nur einseitig belastet. Zudem wird die Rückenmuskulatur stärker belastet als die Bauchmuskulatur. Diese ungleichen Belastungen führen zu Dysbalancen, was längerfristig Schmerzen sowie gesundheitliche Probleme zur Folge hat.

Warum ist ein Muskelausgleich so wichtig?
Bilaterales sowie unilaterales Training als Zusatz zum Training auf dem Platz, ist ein Muss für alle Golfsportler. Durch bilaterale Übungen werden beide Körperseiten gleichmäßig trainiert. Bei uniliteralen Übungen wird jeweils nur eine Seite beansprucht, also zum Beispiel jeder Arm einzeln trainiert. Eine Kombination der Übungen bietet die optimale Voraussetzung um einseitige Muskelbeanspruchungen auszugleichen.

Tipps von Golfprofi Patrick Emery
Patrick Emery ist nicht nur Golfprofessional, sondern auch Coach und Koordinator im Golf Club St. Leon-Roth. Über Equipment, Training, Ernährung und Fitness rund ums Golfen schreibt er auf seinem Blog.

Er weiß, dass Amateurspieler oft dem Golfspiel aus dem Fernsehen nacheifern. Das ist, wie er sagt, jedoch nicht richtig: „Oft wird außer Acht gelassen, dass die Golfprofis viel Zeit in funktionelles Krafttraining investieren. Nur so können sie den Belastungen entgegenwirken.“ Für Hobbygolfer sind diese zusätzlichen Übungen meist nicht einfach mit ihrem Trainingsplan vereinbar. Sie sind jedoch sehr wichtig für einen besseren Schwung und die eigene Gesundheit.

Funktionelles Krafttraining – aber wie?
Sie wollen wissen, wie Sie als Golfer richtig trainieren? Um Ungleichheiten der Muskeln vorzubeugen, finden Sie auf der Website von Hammer Sport die passenden Übungen und Tipps.

Auf- und Abwärmen nicht vergessen!
Endlich auf dem Golfplatz angekommen, möchte man natürlich sofort loslegen. Um das Verletzungsrisiko zu senken sollten jedoch Dehnübungen und einige Probeschwünge das Golfspiel einleiten. Da nach dem Sport das Herz noch weiterhin kräftig pumpt, empfehlen wir ein abschließendes Cool-Down.

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