Fidelity Lexikon: 7. Mit Regeln zu mehr Rendite

By April 30, 2018Lifestyle & Mode

Einer für Alles?

Viele Anleger stehen sich bei Ihren Investitionen selbst im Weg. Sie handeln ohne System und Struktur, oft noch unterstützt durch einen gefährlichen Mix aus Experimentierfreude, Gier und Panik. Nach dem Zufallsprinzip vorzugehen, führt nur im Glücksfall zum Erfolg. Anleger, die auf ihre Gefühle statt auf ihre Vernunft hören, scheitern – eher früher als später.

Wer beim Vermögensaufbau einen Schritt nach dem anderen macht und dem klar formulierten Plan treu bleibt, selbst wenn die Wertpapiermärkte mal den Rückwärtsgang einlegen, handelt richtig. Wir erklären, welche Verhaltensregeln Anlegern dabei helfen, ans Ziel zu kommen.

 

  1. Lege niemals alle Eier in einen Korb

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Bekleidung. Der Wahlspruch echter Outdoorfans sollte auch beim Investieren gelten. An den Weltbörsen wechselt das Klima häufig, doch für plötzliche Wetterumschwünge sind die wenigsten Anleger gewappnet. Ihre Standardausrüstung erinnert eher an eine Bergtour in Badelatschen. Hier tut Vielfalt gut: Die Geldanlage auf die verschiedensten Eventualitäten auszulegen, ist die richtige Vorgehensweise. Mischung macht den Meister, und Investmentfonds sind hierfür ideal. Sie sorgen quasi automatisch dafür, dass Anlagerrisiken auf mehrere Schultern verteilt – also breit gestreut – werden, das sie bereits in mehrere Unternehmen investieren.

  1. Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen

Viele Anleger sind wie gelähmt, wenn sie ins Minus rutschen. Tatenlos schauen sie zu, wie ihr Investment an Wert verliert. Grund für die Schockstarre ist die Plus/Minus-Null-Sucht.  Verzweifelt hofft man, wenigstens den Kapitaleinsatz zurückzubekommen. Weil Anleger den Tücken der Prozentrechnung unterliegen, halten sie an den Minusmachern fest.

Ein Beispiel: Wenn sich der Wert halbiert hat, also um 50 Prozent gesunken ist, müsste sich der Kurs von da aus verdoppeln, also um 100 Prozent  klettern, um das Ausgangsniveau zurückzuerobern. So weit, so einleuchtend. Doch schon bei kleineren prozentualen Verlusten klafft die Schere zum nötigen Gewinnausgleich arg auseinander. Um einen Verlust von 35 Prozent wettzumachen, müsste das  folgende Plus nicht 35, sondern 54 Prozent betragen, damit die Nullsummenwette aufgeht. Bei einem Verlust von 70 Prozent müsste sich der Preis des betreffenden Wertpapiers sogar mehr als verdreifachen! Wer das für unmöglich hält, sollte schnell handeln. Noch besser ist es, möglichen Verlusten von vornherein einen Riegel vorzuschieben, es also gar nicht so schlimm kommen zu lassen. Das geht, indem man eine Untergrenze festlegt,  bis zu der man Verluste toleriert.

  1. Erst wägen, dann wagen

Anleger sollten sich fragen: Wie risikobereit bin ich wirklich?  Welchen Verlust kann ich verkraften? Zu Beginn halten sich viele für mutig. Das ändert sich, sobald das Anlagedepot ins Minus rutscht. Die meisten schätzen ihre Leidensfähigkeit zu optimistisch ein. Seien Sie ehrlich zu sich! Formulieren Sie Anlageziele wie  „Vorsorge, Wachstum, Werterhalt“, die Sie konsequent  verfolgen. Ihre Investments müssen zu Ihnen passen –  und nicht umgekehrt!

  1. Hin und Her macht Taschen leer

Von einer Gelegenheit zur nächsten zu springen, ist nicht nur riskant, es ist auch teuer. Jede Transaktion kostet Gebühren, die an der Rendite zehren. Manche Anleger machen trotzdem jede Mode mit. So entstehen Depots, die niemand mehr durchschaut. Eigener Stil bringt viel! Ignorieren Sie vermeintlich todsichere Tipps. Über Investmentfonds kaufen Anleger eine gute Portion Prinzipienfestigkeit ein. Deren Manager drehen ihr Fähnlein nicht dauernd nach dem Wind.

  1. Kaufe nur, was Du verstehst

Wer hat nicht schon mal ein technisches Gerät gekauft und sich mit der Bedienungsanleitung herumgeärgert? Was im Alltag nur nervt, kann bei der Geldanlage zum Problem werden. Viele Anleger überfordern sich. Sie wählen komplexe Investments, deren Funktionsweise sie nicht annähernd kennen. Einfachheit muss kein Nachteil sein. Im Gegenteil: Je simpler ein Investment ist, desto einfacher lassen sich Kosten und Wertentwicklung überwachen.

  1. Lass‘ Dir Zeit, oder lass‘ es ganz

Ungeduld und Hektik sind schlechte Ratgeber. Lassen Sie sich nicht von außen diktieren, was in Ihrem Depot geschieht. So vermeiden Sie Zwangsverkäufe. Investieren Sie nie auf Pump! Setzen Sie immer nur Geld ein, das Sie auf absehbare Zeit nicht Leben brauchen.

  1. Hausmannskost liegt schwer im Magen

Der Laptop kommt aus China, die Familienkutsche aus Frankreich und im nächsten Sommerurlaub geht`s an die amerikanische Westküste. Als Verbraucher sind viele Deutsche wahre Weltbürger, aber als Anleger bevorzugen sie Solides von daheim. Deutsche Aktien und Bundesanleihen liegen ihnen ganz besonders am Herzen. Dass wir unser Geld zumindest teilweise zu Hause arbeiten lassen, geht in Ordnung. Doch  ebenso, wie die exportstarke deutsche Wirtschaft seit Jahren im Ausland einen Absatzerfolg nach dem nächsten feiert, ist es ratsam, auch mit seinen Investments über den nationalen  Tellerrand hinauszuschauen. Die Globalisierung sollte vor Ihrem Depot nicht Halt machen.

  1. Nur Bares ist Wahres

Neben Kursgewinnen sind regelmäßige Dividendenzahlungen und Kuponzinsen auf lange Sicht wahre Renditebringer. Ob man Dividenden und Zinseinnahmen wieder anlegt oder sich auszahlen lässt, ist nicht so wichtig. Entscheidend ist es, den Bargeldaspekt bei der Vermögensplanung ausreichend zu berücksichtigen. Denn bei Aktien und aktiennahen Investmentfonds stammen langfristig rund zwei Drittel der Rendite allein aus dem Dividendentopf.

  1. Verliebe Dich in Menschen. Nicht in Wertpapiere

Gefühle und Geldanlegen, das geht gar nicht! Mit kühlem Kopf gilt es, Chancen und Risiken abzuwägen und sich nicht von Sympathien leiten zu lassen. Eine objektive Analyse schadet nicht. Gern unterstützen Sie hierbei die Fidelity Kundenbetreuer. Diese erreichen Sie montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer  06173 509 1944.

  1. Achte auf die Kosten

Kosten sind wahre Spaßbremsen – sie drücken die Rendite. Die Investments müssen erst mal so viel erwirtschaften, dass die Kosten gedeckt sind, geschweige denn, dass positive Renditen herausspringen. Bei Fidelity brauchen Sie sich um Kosten keine Gedanken machen – hier gelten für Sie Sonderkonditionen für LICard-Inhaberinnen:

  • Keine Depot-, Kauf- und Transaktionsgebühren*
  • Bis zu 150 € Startguthaben
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