Fabian Bünker – Back to the Roots- Das Set- Up beim Driver

Vor zwei Wochen hatte ich Sie gefragt, ob Sie wissen, was für ein Driver Typ Sie sind. Sollten Sie meinen Fragebogen noch nicht ausgefüllt haben, dann kann ich Ihnen nur empfehlen, dass einmal zu tun. Schicken Sie mir Ihr Ergebnis per Mail und ich schicke Ihnen eine für Sie passende Übung zu. Heute möchte ich aber auf etwas anderes eingehen. Auf das Set- Up beim Driver, das sich etwas anders als beim Eisen gestaltet.

Gedankenspiel

Stellen Sie sich vor, Sie würden Ihren Drive nur etwas häufiger auf das Fairway schlagen. Wahrscheinlich wäre er dann auch länger, weil er eben nicht im Rough hängen bleibt, sondern noch auf dem Fairway ausrollt. Um wie viel einfacher wäre dann der darauf folgende Schlag ins Grün oder zum Platzieren auf dem Fairway? Würden Sie mehr Grüns treffen, wenn Sie aus einer guten Lage vom Fairway oder mit einem kürzeren Eisen als gewohnt den Approach spielen könnten? Ich meine: durchaus! Wahrscheinlich würden Ihre Bälle auch öfter etwas näher an der Fahne landen und Ihnen dadurch – je nach Spielstärke – mehr Chancen auf Pars und Birdies bieten. Sicherlich muss dafür der Schwung stimmen. Meine Erfahrung ist aber die, dass sich in vielen Fällen schon so viele Fehler im Set- Up, also in der Ansprechposition einschleichen, dass ein sauberer Schwung häufig gar nicht mehr möglich ist.

Mit 0 Fehlern starten

„Mit 0 Fehlern starten“ lautet darum meine Devise. Denn je besser, Sie am Ball stehen, desto weniger Fehler werden sich in Ihren Schwung einschleichen. Dabei setzt sich das Set-Up aus zwei Teilen zusammen.

1.Teil: Das Zielen

Der erste Part eines sauberen Set-Ups betrifft das Zielen. Hier gibt es eine einfache Vorgehensweise: Suchen Sie sich ein Zwischenziel 30 bis 50 cm hinter dem Ball, das auf Ihrer Ideallinie zu einem sehr präzisen Ziel liegt (z.B. die linke Fairway-Bunkerkante). Gehen Sie danach zum Ball und richten Ihren Schläger auf das vorher festgelegte Ziel aus. Danach folgen die Füße: Erst rechts, dann links. Mit dieser Vorgehensweise richten Sie Ihren Körper nach dem Schläger aus.

2.Teil: Das Set-Up am Ball

Folgende Punkte sind hilfreich, um mit einem guten Set-Up zu starten

  1. Richten Sie sich neutral aus. Das bedeutet, dass Füße, Hüfte und Schultern parallel zueinander stehen.
  2. Der Ball liegt auf Höhe der linken Ferse und das Griffende zeigt zur Kö Der Ball ist etwas höher als der Driverkopf aufgeteet.
  3. Verteilen Sie das Gewicht gleichmässig (50/50) auf beide Beine.
  4. Die Beine sind leicht angewinkelt, der Oberkörper nach vorne gebeugt. Das Gefühl ist in etwas so, als wollten Sie gleich einen Strecksprung absolvieren. Sie dürfen eine leichte Vorspannung in den Oberschenkeln fühlen.
  5. Greifen Sie den Driver so, dass die beiden “V”, die zwisch- en Daumen und Zeigefinger entstehen, etwa in Richtung rechtes Ohr bis rechte Schulter zeigen (für Rechtshän- der).

Beherzigen Sie diese Vorgehensweise bei jedem Drive und ich verspreche Ihnen, dass Sie deutlich mehr Abschläge auf das Fairway schlagen und damit wären wir wieder bei unserem Gedankenspiel aus der Einleitung.

Viel Spaß beim Training wünscht Ihnen, Fabian Bünker

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