Hilfe, mein Baby schreit so viel!

By Januar 22, 2018Lifestyle & Mode
Weinen

Baierbrunn (ots) – Manche Babys weinen mehr als andere. “Ein Schreibaby bringt alle Eltern an ihre Grenzen”, sagt Dr. Margret Ziegler, Oberärztin am kbo-Kinderzentrum München, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. “Wenn sich Eltern überfordert fühlen, können auch aggressive Gefühle aufkommen.” Dann sei es besser, das Kind in sein Bett zu legen, kurz aus dem Zimmer zu gehen und selbst zur Ruhe zu kommen. Das Baby braucht laut Ziegler die Eltern, gerade wenn es schreie: “Bleiben die Eltern ruhig, kommt das Baby schneller zur Ruhe und lernt mit der Zeit, sich selbst zu beruhigen.”

Eltern von Schreibabys sollten der Expertin zufolge auf einen geregelten Tagesablauf achten: “Aufwachen, stillen, wickeln, spielen und nach anderthalb bis zwei Stunden wieder schlafen.” Schreibabys falle die Umstellung auf das Leben außerhalb des Mutterleibs schwerer, zum Beispiel zu einem stabilen Schlaf-Wach-Rhythmus zu finden. “Im Vergleich zu Nicht-Schreibabys lassen sie sich schwerer beruhigen und schlafen schwerer ein”, so Ziegler. “Sie lassen sich von neuen Reizen leicht ablenken. Dadurch kommen sie noch mehr in eine Überreizung und schlafen noch schwerer ein.”

Im Internet unter www.baby-und-familie.de/Magazin können Eltern ein 24-Stunden-Schlaf- und Verhaltensprotokoll herunterladen, das ihnen hilft, die Tagesabläufe zu analysieren.

Das Apothekenmagazin “Baby und Familie” liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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