Japanischer „Pflaumenwein“ Umeshu

Drink

Der Japanische Pflaumenwein erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Er wird „Umeshu“ genannt, abgeleitet von der Ume-Aprikose, aus der er gewonnen wird. Die Bezeichnung „Pflaumenwein“ ist daher irreführend, da er nicht aus Pflaumen gewonnen wird, sondern aus Aprikosen. Gelegentlich wird Ume auch als japanische Pflaume übersetzt, daher der Name. Zusätzlich zu der Verwirrenden Fruchtbezeichnung handelt es sich nicht um einen Wein, sondern um einen Likör. Aber egal wie man das Getränk bezeichnet, es hat einen unwiederkennlichen Geschmack.

Umeshu kann kalt oder warm getrunken werden, jedoch ist die gängigste Form Umeshu auf Eis zu trinken. Er schmeckt sehr mild und meist auch recht süß, sodass er auch gerne von Personen konsumiert wird, die generell wenig Alkohol zu sich nehmen. In chinesischen und japanischen Restaurants  wird Umeshu meinst als Digestif gereicht, gelegentlich aber auch als Aperitif. Es gibt eine Vielfalt an Sorten die degustiert werden können, oder man wagt selbst den Versuch und stellt einen eigenen Pflaumenwein her.

Rezept

Zutaten:

– 1kg japanische grüne Pflaumen/Aprikosen (Ume)
– 750g Kandiszucker
alternativ
– 600g Honig
– 1800ml weißer Alkohol (35% Alkohol – Rum, Aguardiente, etc.)

Obst
Zubereitung:

Ume entsteinen, waschen und trocken tupfen. Anschließend in ein sauberes Einmachglas legen, welches gut verschließbar ist. Nun das Süßungsmittel hinzufügen. Je nach Geschmacksvorlieben, kann das Süßungsmittel variieren, da der Honig den Likör anders geschmacklich färbt. Od nur Zucker, oder Honig, oder ein Gemisch verwendet wird, ist dem Weinbrenner überlassen. Abschließend den Alkohol untermengen und das Glas gut verschließen. Der leichte Teil ist erledigt. Nun kommt der harte Teil: 3 Monate muss das Gemisch an einem kühlen, dunklen Platz lagern. Erst nach einer Reifezeit von 3 Monaten kann der Pflaumenwein getrunken werden. Es gilt auch hier, je länger der Likör Ruht, umso besser wird er. Die Erfahrung zeigt, dass nach 13 Monaten der Wein am besten mundet. Für die ungeduldigen unter uns müssen eben die 3 Monate ausreichen.

Antworten Sie