Leseprobe: Champagnerperlen und Polofieber

By Oktober 30, 2017Freizeit & Reisen

LiC Buchtipp aus der Welt des Polosports

Barbara Behrend ist Autorin und Verlegerin und hat bisher hauptsächlich Romae aus dem Dressur- und Springsport veröffentlicht. Im Jahr 2014 kam sie dann mit Kollegen aus dem Airport Club zum ersten Mal zum Frankfurter Gold Cup.
„Nachdem ich meine Vorurteile über diesen Sport beiseite geworfen hatte, kam mir auch schon eine Idee für eine neue Geschichte. Ich kontaktierte zunächst den Frankfurter Polo Club und den Deutschen Polo Verband, um überhaupt etwas über den Sport zu erfahren. Ich wusste ja noch GAR NICHTS über Polo, außer dem was ich gesehen hatte. Über Facebook, wo ich auch recht aktiv bin, nahm ich noch Kontakt zu einer Spielerfamilie des Polo Club Hessen auf. Dieser Kontakt ist bis heute sehr eng. All das habe ich auch in dem Vorwort zu CHAMPAGNERPERLEN UND POLOFIEBER beschrieben. Dieses Vorwort schrieb ich für meine eingefleischten Leser, denn einige verstanden nicht, was denn mein plötzlicher Ausflug in die Polowelt sollte. Auch für sie war diese Szene völlig fremd.“

Vorwort

Der Gedanke für diesen Roman war, einmal über den Tellerrand zu schauen und etwas über andere Pferdesportarten zu lernen. Die Idee zu diesem Buch kam mir im Jahr 2014 als ich mit Kollegen aus dem Airport Club den Frankfurt Gold Cup besuchte. Es war das erste Polospiel in meinem Leben. Außer ein paar Bilder der englischen Prinzen Harry und William, hatte ich noch nie etwas von Polo gesehen. Ehrlich gesagt hatte ich so meine Vorurteile, sowohl über den Sport an sich, als auch über die Spieler… Trotzdem hatte ich, wie gesagt, eine Idee im Kopf, die ich umsetzen wollte. Da ich allerdings von Polo NULL Ahnung hatte, begann ich zu recherchieren und schrieb zunächst den Deutschen Polo Verband in München an. Ich dachte, dass ich entweder gar keine oder nur eine kurze ablehnende Antwort erhalten würde. Doch da hatte ich mich getäuscht. Ich bekam eine präzise E-Mail mit der Auskunft, die ich benötigte und das Angebot, mich jederzeit melden zu dürfen.

Wow, dachte ich. Die Welt des Polo ist doch nicht verschlossen, wie manch einer glaubt! Mir reichten die Informationen auf dem Papier allerdings nicht. Aus diesem Grund schrieb ich eine E-Mail an den Frankfurter Polo Club. Auch hier dachte ich, man würde mich belächeln und erst gar nicht antworten und wieder wurde ich positiv überrascht: Man schickte mir eine Telefonnummer, um einen Termin für einen Besuch zu vereinbaren. Kurz darauf konnte ich über Facebook Kontakt zu einem Spieler des Polo Club Hessen aufbauen. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nämlich noch nicht, dass in Frankfurt zwei Clubs auf der Anlage des Georgshof zu Hause sind. Wir machten einen Termin aus, bei dem ich ein sogenanntes Club-Chukka besuchte. Schon wieder wurde ich mehr als positiv überrascht. Ich lernte eine sehr offene und familiäre Szene kennen, die sehr auf das Wohl ihrer Tiere bedacht ist. Als Höhepunkt durfte ich mich sogar auf ein Pony setzen und den Schläger in die Hand nehmen und wurde dadurch selbst vom Polofieber infiziert. Jedem, der sich auch nur halbwegs für diesen schönen und rasanten Sport interessiert, kann ich raten, einfach mal zu einem Spiel zu gehen oder sich über Clubs in der Nähe zu informieren und diese zu besuchen. Die Menschen dort freuen sich über das ihnen entgegengebrachte Interesse.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen!

Barbara Behrend

Hier geht es zur Leseprobe aus dem Roman

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