LiCipedia – Kartoffeln I

Kleines Kartoffel 1 x 1

Lagerung von Kartoffeln
Lagern Kartoffeln einer warmen Küche können sie austreiben, in einem kalten und feuchten Kühlschrank werden sie schwitzen und damit leicht schimmeln. Lagern sie in einem zu hellen Ort verlieren sie die Nährstoffe und werden grün.
Da Kartoffeln im dunklen wachsen sollten sie also auch immer im Dunklen gelagert werden damit sie sich lange halten.
Kartoffeln sollte in einem Korb oder einem gut belüfteten Behälter gelagert werden und in jedem Fall immer aus der Plastiktüte genommen werden.
Frühkartoffeln sollten nicht länger als 2 Tage gelagert werden. Den Frischegrad der Frühkartoffeln kann man prüfen, in dem man an der Schale reibt und sich diese dann problemlos ablösen sollte.
Spätkartoffeln dürfen nie weich oder schwammig sein.

Kartoffeln unterscheiden sich  in fest kochend, vorwiegend fest kochend und mehlig kochend, was mit der Stärkemenge zusammen hängt. Je höher der Gehalt an Stärke ist, desto trockener, mehliger und grobkörniger ist der Geschmack.

Fest kochende Kartoffeln haben im Durchschnitt den geringsten Stärkegehalt und sind dadurch schnittfester und feuchter.
Festkochende Kartoffeln verwendet man bevorzugt für die Zubereitung von Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Gratins und Pellkartoffeln. Hierbei ist eine Knolle mit schnittfestem und feuchtem Fruchtfleisch erforderlich. Man kennt sie auch unter dem Begriff Salat- oder Speckkartoffel.

Vorwiegend fest kochende Kartoffeln haben einem mittleren Stärkeanteil von ca. 15 Prozent. Das mittelfeste, feinkörnige Fruchtfleisch eignet sich am besten für Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, Eintöpfe, Aufläufe, Pommes frites und auch Stampfkartoffeln. Die Schale platzt beim Kochen nur leicht auf.

Als mehlige Kartoffeln bezeichnet man wenn die Kartoffeln nach dem Garen fast von alleine auseinander fallen, leicht trocken schmecken und die Schale aufplatz.
Sie enthalten von allen drei Kartoffelntypen am meisten Stärke (rund 16,5 Prozent) und sind ideal für Suppen, Kroketten, Knödel, Püree, Gnocchi und Ofenkartoffeln.

Vorwiegen fest kochende und fest kochende Knollen werden in Deutschland am häufigsten zubereitet, die mehlig Kochenden eher seltener.

Ab dem 24.7. erscheint unser kleiner “Kartoffel Glossar”

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