SACHWERT DIAMANT – RENAISSANCE DER HOCHKARÄTER Teil 2

By Februar 19, 2018Lifestyle & Mode

Von LiCard Partner Dominik Kuhnle & Alexander Kuhnle

Insider sind sich sicher: Edle Hochkaräter sind schon seit Jahren ein gut gehüteter Geheimtipp, wenn es um Wertspeicherung auf kleinstem Raum, hohe Mobilität und Beständigkeit geht.

WARUM EIGNEN SICH DIAMANTEN ALS INVESTMENT

“Diamanten sind ein nach internationalen Standards zertifizierter Endkundenrohstoff, der natürlich begrenzt und nicht reproduzierbar ist.“

KLASSISCHER WERT

Wie erwähnt, sind Diamanten uralt. Sie sind die aus den tiefsten Regionen des Erdinneren stammenden Elemente (aus ca. 150km Tiefe), die wir kennen und repräsentieren daher die Geschichte unseres Planeten.

Dazu sind sie extrem selten und benötigen einen unglaublich grossen Aufwand, um ans Tageslicht befördert zu werden – im Schnitt müssen etwa 250 Tonnen Erz bewegt und bearbeitet werden, bevor ausreichend Rohmaterial für einen Diamanten in Schmuckqualität mit dem Gewicht von einem Karat, also 0,2g, zum Vorschein kommt. Nur perfekt geschliffene Steine kommen dabei als Investment in Frage.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es sich bei Diamanten um einen wahrhaft klassischen Wert handelt, also ein Objekt, das schon vor Jahrhunderten als sehr wertvoll angesehen wurde und stets eine besondere Stellung innehatte. Berühmte historische Diamanten wie etwa der heute im Besitz des englischen Königshauses befindliche Koh-I-Noor oder der sich im Smithsonian Institute in Washington aufbewahrte blaue Hope Diamant faszinierten schon von jeher nicht nur Herrscher und Monarchen sondern auch „das gemeine Volk“. Um sie ranken sich dramatische Geschichten, tobten gar Kriege und Auseinandersetzungen.

Ist es nicht wahrscheinlich, dass ein Objekt, das schon seit Jahrhunderten wertvoll ist auch in Zukunft wertvoll sein wird? Nehmen wir als Beispiel ein Mobiltelefon neuster Generation. Dieses ist heute höchst begehrt. Doch wie steht es um den Wert des exakt gleichen Mobiltelefons in 10 Jahren? Ist es überhaupt noch zu gebrauchen? Und nun vergleichen Sie den Diamanten vor 100 Jahren und heute.

TRADITIONELLER WARENMARKT MIT GERINGER VOLATILITÄT

Aufgrund seiner traditionellen Struktur und ausschliesslich physischen Natur bildet der internationale Diamantenmarkt einen der wenigen weitgehend spekulationsfreien Märkte. Der Diamantpreis resultiert aus dem klassischen Marktmechanismus von physisch vorhandenem Angebot und real existierender Nachfrage. Die Preisschwankungen auf diesem Markt sind daher deutlich geringer als beispielsweise bei Edelmetallen. Die Stabilität des Diamantenmarktes wird nicht zuletzt dadurch unterstrichen, dass es zudem kaum Korrelationen mit der Preisbildung anderer Rohstoffe gibt.

HISTORISCHE WERTSTABILITÄT

Das Angebot an Diamanten der besten Qualitäten wird nach Meinung der meisten Experten künftig zurückgehen, da derzeit nur wenige neue Vorkommen – mit Hilfe milliardenschwerer Investitionen z.B. in Kanadas Permafrost-Region – erschlossen werden und zahlreiche aktive Minen in naher Zukunft versiegen. Auf der anderen Seite wird erwartet, dass die Nachfrage merklich zunimmt. Die Kaufkraft aufstrebender Gesellschaftsschichten in den Wachstumsmärkten des Mittleren Ostens, Asiens und Lateinamerikas wächst beachtlich. Dem Diamant wird gerade in diesen Gesellschaften grosse Bedeutung als Statussymbol, aber auch als Wertspeichers und teilweise auch als spirituelles Objekt zugesprochen.

Die zukünftige Preisentwicklung von Diamanten lässt sich – wie übrigens auch bei anderen Sachwerten – nicht verbindlich vorhersagen. Allerdings bieten Diamanten durch ihre extreme Seltenheit und den großen Aufwand, der zu Ihrer Förderung nötig ist, eine Art natürlichen Inflationsschutz. Dies zeigt auch die Betrachtung der historischen Wertentwicklung. Diamanten in sogenannter Investmentqualität verzeichneten in den vergangenen 20 Jahren einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs zwischen 2 und 5 Prozent, abhängig neben der Qualität vor allem von der Größe bzw. dem Gewicht und damit der Seltenheit der jeweiligen Steine (lt. M. Rapaport, Rapaport Diamond Index, Bloomberg, Mohs10, 01/2017).

Schaubild: 20 Jahre Entwicklung der Diamantpreise 1996-2016 (Basiswert 12/1996 = 100); Quellen: Martin Rapaport, Rapaport Diamond Index (RDI, Qualitäten D-H und IF-VS2), Bloomberg sowie eigene Aufzeichnungen basierend auf realisierten Transaktionen, Stand 01/2017
Copyright: Mohs10

Das Schaubild zeigt die Wertentwicklung von Diamanten unterschiedlicher Größe seit 1996. Es weist auf den Umstand hin, dass sich unterschiedliche Steingrößen im Wert auch unterschiedlich entwickeln können. Der Verbraucherpreisindex in Deutschland stieg im Vergleichszeitraum um durchschnittlich 1,4% an. Die durchschnittliche Entwicklung der aufgezeigten Diamantpreise lässt also einen gelungenen Schutz vor Inflationsverlusten ablesen.

Diamanten sind folglich ein überaus probates Mittel, um Spekulationsblasen zu umgehen und Vermögen nachhaltig zu diversifizieren, um es gegen Inflation und Wertverlust zu positionieren. Kaum ein Sachwert bietet eine vergleichbar hohe, weltweite Fungibilität wie ein Diamant. Er ist die härteste Währung der Welt.

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Lesen Sie hier den 3. Teil der Reihe SACHWERT DIAMANT – RENAISSANCE DER HOCHKARÄTER ab dem 05.03.2018

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