thomas punzmann contemporary

By April 30, 2018Freizeit & Reisen

vernissage am mittwoch, dem 25. april 2018, 18.00 – 21.00 h
michelle benoit
michael fieseler
brad howe
zachary thornton
eduardo vega de seoane

Michael Fieseler
Michael Fieseler´s Malerei steht in der Tradition amerikanischer Landschaftsmaler der Hudson River School: Thomas Cole, Albert Bierstadt und ganz besonders Frederic Edwin Church, der Mitte des 19. Jahrhunderts auf den Spuren Alexander von Humboldts zwei Reisen nach Südamerika unternahm, bei denen er umfangreiche und naturgetreue Skizzen anfertigte, aus denen er später in seinem Atelier großformatige Naturansichten schuf. Michael Fieseler reist in Welten, deren Landschaften und Fauna nur ihm bekannt sind. Er bewegt sich in ihnen mit der Vertrautheit des Beobachters und der Sicherheit ihres Schöpfers, und komponiert seine Landschaften mit der Souveränität des Könners, wobei er in der Darstellung Mikrokosmos und Panorama mühelos kombiniert. Michael Fieseler ist Preisträger der Darmstädter Sezession, war Meisterschüler von Kurt Haug an der Kasseler Kunsthochschule und malt auf einem von wenigen erreichten technischen Niveau. Sein Thema ist neben der „Landschaft“ das „19. Jahrhundert“. Sammlungen: Hans Michael Jebsen Collection, Hongkong, Thomas Steinle, Berlin

Michelle Benoit
Ist es rot oder rosa? War nicht das Blau gestern Abend in der Dämmerung heller? Mit jedem Blick auf die sich ständig verändernden Arbeiten von Michelle Benoit entdeckt man Neues. Einen Schimmer, eine Nuance, einen Farbeindruck, den man eben noch anders erlebte. Rot, Blau, Grün oder Gelb sind Namen, die wir Farben gegeben haben. Sie bezeichnen von uns sinnlich wahrgenommene Phänomene. Physikalisch ist es elektromagnetische Strahlung. In bestimmten Frequenzen durchdringt diese Materie, in anderen wird sie von ihr reflektiert oder absorbiert und wir können sie, je nach reflektierter Wellenlänge, als Rot, Blau, Grün oder Gelb wahrnehmen, also sehen. Auch durch eine Änderung des Energiestatus – mehr oder weniger Licht ­ändert sich der Farbeindruck. Die Lasur, eine Maltechnik, bei der Pigmente in unterschiedlicher Dichte, mit transparentem Träger in vielen Lagen übereinander gelegt werden, macht sich das zu Nutze. Die Farbigkeit entsteht durch die von uns wahrgenommene Mischung des reflektierten Lichtes. Diese Technik ermöglicht größtmögliche Plastizität, Farbtiefe und Leuchtkraft. Bei Michelle Benoit ist nun nicht nur der Farbauftrag transparent und vielschichtig, sondern auch der Malgrund. Verschiedene Lagen eines extrem lichtdurchlässigen Plexiglases sind bemalt und übereinander montiert, und mischen so das von verschiedenen Ebenen reflektierte Licht, je nach Frequenz und Intensität, immer neu und immer anders. Mal zart, mal pastös, mal kräftig. Immer aber erscheinen uns ihre Objekte wie von innen erleuchtet.
Sammlungen: Memorial Sloan Kettering, The University of Iowa Museum, The Swain School of Design, Rhode Island Philharmonic Orchestra

Brad Howe
Meine Figuren sind, auch wenn sie sich nicht bewegen, kinetisch. Sie sind Energie, Kraft und Vitalität. Mein Material ist Edelstahl: Es ist kühl, elegant und funktionell. Meine Formen kommen aus dem Pop und dem Comic. Die so entsehende Spannung zwischen Funktionalität und Spiel ist ein weiteres Element meiner Arbeit. Das ist meine Art, der Schönheit zu
huldigen.
Sammlungen: Allergan Corporation, Irvine, California, Arario Industries, Cheon-Shi, South Korea, Beechcraft Corporation, Van Nuys, California, Boehringer Ingelheim, Biberach and Ridgefield, Connecticut, Canon Corporation, Irvine, California, Carl Bean AIDS Center, Los Angeles, Cedars-Sinai Hospital, Los Angeles, City of Hope, Duarte, California, City of Montebello, Transportation Building, Montebello, California, City of Santa Fe Springs, California, City of West Hollywood, California, Colegio Nacional de Educacion Profesional Tecnica, Administrative Campus, Toluca, Mexico, Crocker Museum of Art, Sacramento, California, Duncan Aviation, Lincoln, Nebraska, Edificio Siglum, SARE Corporation, Mexico City, Edison International, Rosemead, California, Edwards Lifesciences, Irvine, California Eisenhower Medical Center, Rancho Mirage, California Equity Office, Atlanta, Georgia, Georgia International Convention Center, Atlanta, Hilton Caribe, San Juan, Puerto Rico, Kitakyushu City International Center, Kitakyushu, Japan, Kreissparkasse, Biberach, Lancaster Museum of Art and History, Lancaster, California, La Fundidora, Centro Cultural, Monterrey, Mexico, Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, Medix Mihagino, Kitakyushu, Japan, M.G.M. Grand Airlines, JFK Airport, New York, Ministry of Industry and Trade Building, Mexico City, M.I.T., Cambridge, Massachusetts, Nobe Telecommunications Corporation, Miami, Pasadena Museum of California Art, Pasadena, Royal Host, International Forum Building, Tokyo, Saks Fifth Avenue, USA Samsung Corporation, Seoul, SAS Software Inc. Cary, North Carolina, Secretary of Commerce, Mexico City, Südwestbank, Stuttgart, Sysco Corporation, Houston, The Contemporary Museum of Hawaii, California Union Bank, Carmel, California, Wheelock Inc. Singapore and Hong Kong, Xerox Corporation, Rochester, New York

Zachary Thornton
Ich finde die Inspiration für meine Bilder in der Nacht: Das unheimliche Licht, die stummen Bäume, die Häuser, deren Inneres erleuchtet ist, die Alles bedeckende Dunkelheit und die stille, allgegenwärtige Einsamkeit. Die Personen, die in dieser mehrdeutigen Atmosphäre erscheinen, verkörpern einen separaten und persönlichen inneren Konflikt, eine Welt in einer anderen, die von sich gerade soviel preisgibt, daß der Betrachter neugierig wird und ihre Identität, ihre Bestimmung und ihre Situation entdeckt wünscht. Meine Technik ist von traditionellem Malen, Fotografie und vom Film beeinflußt. Vom Letzteren besonders in der dramatischen Darstellung und der Komposition.

Eduardo Vega de Seoane
Sanfte, zart gefilterte Helligkeit des Nachmittags. Nebel, in dem sich kaum sichtbare Strahlen der eben aufgegangenen Sonne verfangen. Harte, scharfe Konturen des südlichen Sommers. Tagträume – doch im Werk von Eduardo Vega de Seoane bedeutet Tagträumen nicht Abwesenheit, nicht Unschärfe, nicht fehlende Konzentration. Es ist gesteigertes Bewußtsein, geschärfte, erhöhte sinnliche Präsenz. Es ist ein hellwaches Träumen, das im Malprozeß noch einmal nacherlebt wird. Die Bilder von Eduardo Vega de Seoane sind tief gefühlte, elegante, den Verfall bejahende Leichtigkeit.

Sammlungen: Contemporary Art Madrid Museum Collection, Ayuntamiento de Madrid, Wellington Foundation, Comunidad Valenciana Ars Citerior Collection, Colección Caja de Burgos, Colección Testimoni, La Caixa, Barcelona, Fundación Marcelino Botín, Santander, Colección BBVA, Madrid, Colección del Ministerio de Asuntos Exteriores, Colección Deustche Bank, Frankfurt, Fundación ONCE, Madrid, Colección Arte y Patrimonio, Madrid, Colección Unipublic, Colección Municipal de Arte Contemporáneo, Ayuntamiento de Madrid, Colección Antena 3, Colección Castillo de la Coracera, Colección Ayuntamiento de Aranjuez, Colección Gran Casino de Madrid, Colección Ayuntamiento de Gibraleón – Huelva, Colección Grafur, Caja Murcia Foundation, La Estera del Arte Collection, Cantabria Collection, Cla Noja

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