Trier (ots)Wein-Expertin verrät, worauf es bei alkoholfreien Weinen ankommt

Der Trend zum alkoholfreien Genuss nimmt im Zuge des höheren Ernährungsbewusstseins weiter Fahrt auf. Nach Bier, Sekt und den sogenannten ‚Mocktails‘, den alkoholfreien Cocktails, sind nun alkoholfreie Weine im Kommen. Kein Wunder, denn Weine, denen der Alkohol entzogen wurde, sind bekömmliche Alternativen für alle, die auf Alkohol, aber nicht auf den Genuss verzichten möchten. Ein weiteres Plus: Geschmacklich bewegen sich die ‚weinigen‘ Produkte heute auch auf einem hohen Niveau, wie zum Beispiel die alkoholfreien Alternativen zu Wein von LIGHT live. Dennoch gibt es immer noch wenig Informationen zur Produktkategorie und zum Umgang mit den Getränken. Nicole Klauß, Expertin für alkoholfreie Speisebegleitung und Weinberaterin, sagt, was man über die angesagten Getränke wissen muss, und verrät Tipps und Tricks:

Frau Klauß, was ist denn eigentlich ‚alkoholfreier Wein‘?

Es handelt sich um Wein, dem der Alkohol entzogen wurde. Es gilt, je schonender die Entalkoholisierung passiert, desto besser für das Produkt. Denn so bleiben die typischen Weinaromen und damit die Nähe zum Wein erhalten.

Warum sind alkoholfreie Weine groß im Kommen?

Verbraucher geben sich heute zurecht immer weniger mit den üblichen Schorlen zufrieden, wenn sie mal ‚ohne‘ trinken, sondern erwarten etwas ‚Erwachsenes‘ im Glas. Alkoholfreier Wein entspricht diesen Bedürfnissen und steht für stilvollen, aber unbeschwerten Genuss. Alkoholfreie Weine sind in vielen Situationen eine echte Alternative: Beim Abendessen mit Freunden können alle genießen, ob man mit oder ohne Auto unterwegs ist. Auch beim Business-Lunch bietet sich ein alkoholfreier Wein an: Man zelebriert das Essen mit einer Weinbegleitung und kann nach wie vor frisch an den Schreibtisch zurückkehren.

Gehe ich mit einem alkoholfreien Wein genauso um wie mit einem herkömmlichen Wein?

Zum Teil. Sie sind ‚Ready-to-Drink‘ und so für den direkten Genuss gedacht. Sie müssen nicht wie üblicherweise Rotweine erst gelagert werden, damit sie ihre Qualitäten entfalten. Bei der Trinktemperatur ist auf Folgendes zu achten: Ein alkoholfreier Rotwein kann auch durchaus leicht gekühlt getrunken werden. Ich empfehle, alkoholfreien Weißwein und Rosé ähnlich wie Sekt erst einmal ordentlich einzukühlen, das heißt, ihn optimalerweise mindestens einen Tag im Kühlschrank zu lagern. Dann schmeckt er besonders gut.

Sie haben LIGHT White, Rosé und Red probiert. Welche Genussempfehlungen haben Sie für uns?

Ich finde, dass man die drei Produkte ganz vielseitig genießen kann. LIGHT live Red mit seiner Vollmundigkeit ist ein sehr guter Speisebegleiter von herzhaften Gerichten. Jetzt in der kühleren Jahreszeit kann ich mir ihn auch gut als leckeren Punsch vorstellen. Das passt auch ideal in die Winter- und Weihnachtszeit. Und perfekt als Apéro, nicht nur im Sommer, eignet sich ein gut gekühlter LIGHT live White mit seiner erfrischenden Apfel- und Zitrusnote oder der aromatisch-spritzige LIGHT live Rosé. Man kann den White und Rosé übrigens auch gut als Schorle trinken. Alle Alternativen funktionieren ebenso sehr gut als Ergänzung zu einer Käseplatte. Hier ist auf die entsprechende Käseauswahl zu achten, so dass die Charaktere von Getränk und Speise in Einklang stehen.

Sind denn alkoholfreie Weine etwas für figurbewusste Genießer?

Auf jeden Fall. Alkoholfreie Weine kommen in der Regel mit weit weniger Kalorien aus als ein klassischer Wein. Zum Vergleich: Hat ein Weißwein 70-80 Kalorien, so bringt es die alkoholfreie Alternative LIGHT live White gerade mal auf 20 Kalorien auf 100 Milliliter gerechnet.

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