Wie aus Wolken Spiegeleier werden

By September 18, 2017Beauty & Health
Alzheimer

Ausstellung der Malteser in Kaiserslautern mit Unterstützung der Kreissparkasse

Kaiserslautern, (lifePR) Bilder des an Demenz erkrankten Künstlers und Werbegrafikers Carolus Horn vom 11.09. bis 06.10. in der Kreissparkasse Kaiserslautern

Die Malteser zeigen vom 11. September bis zum 05. Oktober 2017 mit Unterstützung der Kreissparkasse Kaiserslautern Werke des bekannten an Alzheimer erkrankten Designers und Werbegrafikers Carolus Horn (1921 – 1992).

Mit der Ausstellung „Wie aus Wolken Spiegeleier werden“ in den Räumen der Kreissparkasse, am Altenhof 12-14 in Kaiserslautern, möchten die Partner auf das Thema Demenz aufmerksam machen und Möglichkeiten aufzeigen, pflegende Angehörige zu entlasten.

Bei der Vernissage am 11. September um 18 Uhr stellt Dr. Jörg Eberling von der Novartis Pharma GmbH die ausgesuchten Bilder Horns vor, an denen beispielhaft zu erkennen ist, wie die Demenz das Schaffen des Künstlers nach und nach veränderte.

Ein Fachgespräch über das Krankheitsbild Demenz, den Verlauf der Erkrankung und individuelle Begleitung mit Frau Dr. Solmaz Thieme und Herrn Dr. Alexander Gerum, beides Fachärzte für Neurologie am Medizinischen Versorgungszentrum Pfalzklinikum GmbH sowie der regionalen Leiterin des Fachbereichs „Demenz und Leben im Alter“ Nina Basteck und der Standortkoordinatorin „Hilfe für Pflegende“ Carmen Nebling seitens der Malteser schließt sich an.

Die Ausstellung ist bis zum 06. Oktober während der Öffnungszeiten der Kreissparkasse in der Innenstadt zu besichtigen.

Alzheimer

Carolus Horn  

Horn war einer der bekanntesten Designer im Nachkriegsdeutschland. Er gestaltete unvergessene Werbekampagnen des deutschen Wirtschaftswunders: für Esso („Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an“), die Deutsche Bundesbahn („Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“) und Opel („Nur Fliegen ist schöner.“). Mit 60 Jahren erkrankte er an Alzheimer. Die Ausstellung „Wie aus Wolken Spiegeleier werden“ dokumentiert, wie sich die Krankheit in seine Werke einschlich, Farb- und Formsprache über sieben Jahre veränderte und schließlich zum Zerfall der Gestaltungskraft führte.

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